Unseren diesjährigen Urlaub haben wir auf der
Ostsee-Insel Fehmarn verbracht. Die Anreise mit dem Auto
über die A1 war an dem betreffenden Wochenende leider
sehr beschwerlich. Einige Staus, hervorgerufen durch
Unfälle, galt es zu umfahren um dann bei strahlendem
Sonnenschein unseren anvisierten Campingplatz zu erreichen.
Dieser Platz befindet sich in der Nähe von dem Dorf
Altenteil und liegt direkt am Belt. Zum Strand waren es etwa
100m. Aus diesem Grund und weil von dort aus die
Fährlinie und die Schifffahrtsstrasse durch den Belt zu
sehen waren haben wir diesen Platz ausgesucht. Allein durch
den regen Schiffsverkehr war für eine gewisse Kurzweil
am Strand gesorgt. Hinzu kamen noch die Surfer, die für
ein weiteres buntes Treiben sorgten.
Meine Schuhe habe ich beim Packen des Autos sofort in den
Kofferraum verbannt und nur für ganz wenige Wege (z.B.
nach dem Duschen) hervorgeholt. Ansonsten war ich auf der
gesamten Insel nur noch barfuß unterwegs. Intelligenter
Weise wird dort auf der Insel zur Wegbefestigung
schöner, runder Kieselschotter verwand. Abseits der
asphaltierten Straßen bleiben die Wege meist in einem
natürlichen Zustand. Einfach ideal zum
Barfußlaufen.
Äußerst Interessant war die Inselhauptstadt Burg.
Der Straßenbelag reicht von Asphalt, über
Kopfsteinpflaster bis zu einer Pflasterung aus großen,
bunten Kieselsteinen. Jeder Schritt sammelte andere
Eindrücke und Reize.
Schon am zweiten Tag fiel meiner Frau eine andere Familie
auf. Eigentlich nichts besonderes. Ihr war nur aufgefallen,
dass der Mann ebenfalls wie ich auf nackten Sohlen unterwegs
war. Und wie es der Zufall wollte, sind wir uns noch des
öfteren begegnet. Während der Zeit unseres
Aufenthaltes hat niemand an meinen baren Füßen
Anstoß genommen. Selbst in einem Restaurant oder bei
Fahrt mit der Fähre der Vogelfluglinie von Puttgarden
nach Rødby gab es keine Probleme.
Wie schon in der Überschrift gesagt - ein Paradies
für Barfüßler.
Seite aktualisiert am:
22.11.2003