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Nachrichten aus Mallorca
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24.05.05
Eröffnung des Mega-Parks am 22.05.2005 verschoben
Zwar ist der Mega-Park fertiggestellt aber zur Eröffnung am 22.5.05 reichte es dann doch nicht da
noch nicht alle Baumassnahmen komplett abgeschlossen sind.
Dier Eröffnung verschiebt sich daher bis zur endgültigen Fertigstellung.
11.05.05
Und auch die 12 Apostel haben wieder geöffnet
Ende April hat auch das Speiserestaurant "12 Apostel" wieder geöffnet. Ehrlich gesagt:
"Eine Wiedereröffnung des Hofbräuhauses Latino wäre mir lieber gewesen.
30.04.05
Der neue Mega Park ist kurz vor Saisonbeginn fertig geworden.
Wer noch im Oktober vorigen Jahres glaubte, der Mega Park macht nie mehr auf, sieht heute ein einzigartiges
Objekt was auf Mallorca seines gleichen sucht.
14.04.05
Neues Einkaufszentrum S’Arenal
Später als erwartet wird morgen am 15.4.2005 das neue Einkaufszentrum in Arenal eröffnet. Es liegt an der Ausfahrt der
Flughafenautobahn in der Nähe der Kreuzung PALMA - LLUCMAJOR - CABO BLANCO, an der
Straße Maria Antonia Salvà und wird von der Gruppe Fer betrieben.
40 Geschäfte befinden sich auf einer Fläche von ca. 7000 Quadratmetern.
Außerdem hat die Gemeinde Llucmayor in dem Gebäude eine Bibliothek und einen Kindergarten
untergebracht. Die Gemeindepolizei von Llucmayor hat dort ein Kommissariat.
09.04.05
Mega-Park größer denn je
Obwohl es jetzt im April an der Playa de Palma sehr ruhig, ist interessieren sich doch viele Touristen wie es mit dem
Mega-Park weitergeht. Was man so von außen sieht gleicht eher einem alten englischen Schloss.
Trotzdem rechnet man damit pünktlich fertig zu werden.
Wie jedes Jahr soll die Opening-Party auch diesmal wieder vom 22.05. – 25.05.2005 traditionell im Mega-Park stattfinden.
Folgende "Künstler" sollen sich angesagt haben: Mickie Krause, Hermes House Band, DJ Ötzi, Willi Herren,
Markus Becker, Antonia, Almklausi, Marco Kloss, Olaf Henning, Hot Banditoz, Yamboo.
24.03.05
Ab Ostern fährt der Touristensonderzug zwischen Arenal und Can Pastilla wieder
Palmas Busgesellschaft EMT hat zwei Züge eingesetzt.
Sie verkehren von 10.00 bis um 17.00 Uhr im 30-Minuten-Takt ab Cala Estància und fahren
die Uferpromenade bis zum Balneario eins entlang.
Mit 3,25 Euro für eine Hin- und Rückfahrte ist man dabei.
06.03.05
Februar war kältester Monat seit 1981
Laut Mallorca 95,8 - Das Inselradio hat das Meteorologische Institut in Porto Pi bestätigt, dass dieser Winter der kälteste seit 1981 auf Mallorca ist. Das kalte, frostige Wetter der letzten 6 Wochen ist dafür ausschlaggebend.
Für Ibiza war dieser Winter sogar der kälteste seit 40 Jahren.
Die Durchschnittstemperaturen im Februar betrugen nur 9,8 Grad, das waren knapp drei Grad weniger als normal..
Die mittlere Tiefsttemperatur sank im Gebirge unter den Gefrierpunkt. In den flacheren Inselgebieten lag sie zwischen drei und vier Grad. Aber Wetterbesserung ist immer noch nicht in Sicht. Ab heute soll es wieder kälter werden, die Schneefallgrenze soll schrittweise auf 200 Meter sinken.
02.03.05
Ab den 1.3.2005 gibt es einen eigenen Fernsehkanal auf Mallorca
Als ein Zeichen für den Selbstbestimmungswillen der Balearen ist der neue landeseigene Fernsehsender "IB3"
für den balearischen Ministerpräsidenten Matas. Die offizielle Eröffnung des Senders fand im Funkhaus in Calvià
statt. Während aber der landeseigene Radiosender seinen Betrieb bereits am 1.3.05 aufgenommen hat, wird der
"IB3"-Fernsehsender dagegen erst im Mai täglich auf Sendung gehen. Beide strahlen ihr Programm auf Katalanisch aus.
22.02.05
Nach schönem Wetter, wieder Kältewelle auf Mallorca
Minus vier Grad wurde in Alfabia gemessen. Glatteis auf der Landstraße von Orient nach Alaró und auf der Straße zur Sa Calobra-Schlucht. Es wird jedoch nur mit einem geringem Schneefall gerechnet.
Wann wird´s mal wieder richtig Sommer?
27.01.05
Januar 2005 - Mallorca unter Schnee und selbst die Ballermänner haben ein weißes Dach.
Nur drei Mal in den letzten 100 Jahren hat die Insel solch einen historischen Schneefall erlebt.
Die Temperaturen sanken am 26. Januar auf bis zu sieben Grad unter dem Gefrierpunkt. Damit führt die derzeitige
Wetterlage in greifbarer Nähe des absoluten Minusrekordes von 1973. Damals wurden in Alfabia minus 12 Grad erreicht.
Die Fährlinien Trasmediteranea und Baleria mussten wegen starkem Wind und bis zu sechs
Meter hohen Wellen ihren Betrieb einstellen. Viele Schulen auf Mallorca gaben den Kindern schneefrei.
Ungewöhnlich, die Ballermänner im Schnee. Wegen der klirrenden Kälte fiel sogar
an der Playa de Palma vorübergehend der Strom aus. Trozdem hat die Mandelblüte auf der Insel dieses Jahr außergewöhnlich früh begonnen.
21.01.05
Kleines Erdbeben auf Mallorca
In der Nacht von Donnerstag den 20.01.05 auf Freitag ereignete sich zwischen San Juan und Montuïri
ein Erdbeben der Stärke drei auf der nach oben offenen Richterskala.
Die Erdstösse erfolgten gegen drei Uhr morgens. Glücklicherweise richtete das Beben keinerlei Sachschaden an.
06.03.04
Real Mallorca im UEFA-Cup im Achtelfinale
Real Mallorca tritt am 11. März in England gegen Newcastle United an.
Am 25. März findet dann das Rückspiel im Son-Moix-Stadion statt.
05.03.04
Eisenbahn in Palma untertunnelt
Die Eisenbahnstrecke nach Inca soll in Palma unter die Erde verlegt werden. Ein Plan sieht, vor den kompletten Bahnhof mit 10 Gleisen und dem Busterminal unter die Erde zu verlegen. Die Oberfläche wird begrünt und der Parc des Ses Estaciones erweitert. Beginnen sollen die
Bauarbeiten im nächsten Jahr und bis Anfang 2007 dauern.
05.12.03
Neuer Raumordnungsplan für Mallorca
Der mallorquinische Inselrat hate einen neuen Raumordnungsplan verabschiedet.
Dieser beinhaltet den Abriss zahlreicher Hotels sowie umfangreiche Modernisierungs- und Verschönerungsmaßnamen in den Urlaubszentren – vor allem in Arenal und der Playa de Palma sowie in Pollenca und Port de Sóller. Damit fungieren die Balearen als Pilotprojekt der spanischen Regierung. Bausünden aus den 50er bis 70er Jahren sollen in den Urlaubsregionen
beseitigt werden. 20.000 Hotelbetten sollen komplett wegfallen, ein Kontingent von 115.000 in andere Orte verlagert werden.
24.11.2003
Meeresaquarien bei Can Pastilla
Eine Investorengruppe hat bei Can Pastilla ein ca. 55.000 Quadratmeter großes Gelände
gekauft. 25 Aquarien mit Mittelmeerfauna und -flora sollen hier entstehen. In 20 weiteren Aquarien
werden naturgetreu nachgebaute Lebensräume für Meeresbewohner aus Amerika, Asien und Australien
eingerichtet.
Wenn das Umweltministerium das Projekt genehmigt, könnte Palma-Aquarium bereits im Jahre
2005 fertig gestellt sein.
17.11.2003
Die Ökosteuer "Ecotasa" wurde per 25.10.2003 abgeschafft.
Seit Ende Oktober brauchen die Touristen in den Hotels der Balearen die Ökosteuer nicht mehr zu entrichten. Die balearische Wirtschaftsministerin hat die Hotelverbände angewiesen, die Steuer von den Gästen seit dem 25.10.2003 nicht mehr zu kassieren. Einige Tage zuvor war im balearischen Landtag die gesetzliche Grundlage für die Abschaffung der Ecotasa gelegt worden. Nur mit den Stimmen der Partido Popular erfolgte die Entscheidung.
Ihr Koalitionspartner Unió Mallorquina enthielt sich der Stimme.
Die Aufhebung der Ökosteuer lehnten dagegen alle Oppositionsparteien ab.
14.09.2003
Ökosteuer wird abgeschafft, Kabinett beschließt Rücknahme der Umweltabgabe.
Am Freitag den 12.9.03 hat das Kabinett der Balearen-Regierung erwartungsgemäß beschlossen, die Ökosteuer für Touristen abzuschaffen. Im Eilverfahren soll das Gesetz vom Regionalparlament verabschiedet werden, damit die Erhebung der Ecotasa spätestens zum 1. November beendet wird. Außerdem wird so gewährleistet, dass die Reiseveranstalter noch in den Sommerkatalogen 2004 die entsprechenden Änderungen vornehmen können.
06.08.2003
Ökosteuer noch bis zum November 2003?
Die von der neuen Balearen-Regierung beabsichtigte Abschaffung der Öko-Steuer
kann aus rechtlichen Gründen nicht sofort abgeschafft werden, sondern muss noch bis in den Herbst hinein erhoben werden.
23.07.2003
Totaler Stromausfall auf Mallorca!
In der Nacht vom Montag den 21.7.03 auf Dienstag den 22.07.03 hatten rund 1,5 Millionen
Einwohner und Touristen bis zu zwölf Stunden kein Strom. Angesichts der großen Hitze mit Temperaturen
bis zu 40 Grad im Schatten liefen die Kühlgeräte auf Hochtouren und führten so zu einer Überlastung des
Netzes. Selbst auf dem Flughafen Son Sant Joan dauerte es 15 Minuten bis die Notaggregate eingeschaltet
waren. Dutzende Menschen mußten von der Feuerwehr aus feststeckenden Aufzügen befreit werden.
Zudem gab es ein großes Verkehrschaos durch den Ausfall der Ampeln.
01.07.2003
Nachdem die konservative Volkspartei PP bei den Regionalwahlen die Sozialisten und damit
Francesc Antich abgelöst hatten, will der neue Tourismusminister Joan Flaquer die "Öko-Steuer"
kippen. Diese Abgabe war erst in diesem Jahr um 3 Prozent erhöht worden.
Als nächstes will er erreichen, dass die Kneipen, Restaurants und Cafes ihre Preise senken.
Schön wär´s.
28.06.2003
Der Juni, mit teilweise 40 Grad, war viel zu heiß. Das Meerwasser war viel zuwarm und am Strand liegen konnte man auch nicht.
Alles schlich sich träge über die Promenade. Selbst die Getränke schmeckten nicht da sie innerhalb kürzester
Zeit "lauwarm" waren.
01.06.2003
Da beliebte Tanzlokal mit Live Musik "Höfbräuhaus Latino" gibt es nich mehr. Hier befindet sich
seit Mai ein Speiselokal namens "Die 12 Apostel" nach Berliner Vorbild.
01.06.2003
Die Ecotasa ist im Jahre 2003 um 3 Prozent erhöht worden.
23.05.2003
An Sonntag den 25.5.03 entscheiden die Wähler auf den Balearen darüber, ob die konservativen Partido Popular (eventuell mit dem Koalitionspartner UM) die seit vier Jahren regierende linksnationalistische „Fortschrittspakt” ablöst oder ob diese
weitermachen kann.
Zudem finden Kommunalwahlen statt, an denen mehr als 12.000 EU-Ausländer teilnehmen können.
21.02.2003
Aufenthaltsgenehmigung für EU-Bürger in Spanien wird abgeschafft
Die Aufenthaltsgenehmigung die „tarjeta de residencia“ für EU-Bürger in Spanien wird abgeschafft. Damit hat die spanische Zentralregierung endlich die längst fällige EU-Vereinbarung umgesetzt. Deutsche und alle anderen EU-Bürger
haben es in Zukunft noch einfacher nach Mallorca zu ziehen und ganz legal auf der Insel zu leben. Auch Staatsangehörige aus der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein werden von diesem Behördengang befreit. Künftig
reicht ein gültiger Pass oder Personalausweis, um Bankgeschäfte zu erledigen, eine Wohnung zu kaufen, den Führerschein zu machen oder sich an den Kommunal- und Europawahlen zu beteiligen.
21.02.2003
Gegen Wochenmitte lag Mallorcas Tramuntanagebirge (Valdemossa) unter einer dünnen Schneedecke.
Gesperrt war die Landstrasse C-710. Auch zur Schlucht La Calobra und in die Bucht Cala Tuent gab es kein Durchkommen. Einige Häuser waren dort drei Tage lang von der Aussenwelt abschnitten. Die Polizei und der Zivilschutz konnten aber nach einigen Schwierigkeiten alle Strassen räumen undwieder befahrbar machen. Schnee, Regen und Sturm führten auf Mallorca zu zahlreichen Verkehrsunfällen, bei denen aber meistens nur Sachschaden entstand.
Einen neuen Rekord beim Energieverbrauch sorgte auf den Balearen die Kältewelle. Mallorca und Menorca hätten am Dienstagabend zusammen über 800 Megawatt benötigt teilte die Stromgesellschaft Gesahätten mit. Der Sturm über Mallorca führte ausserdem dazu, dass in Palma und Alcúdia viele Schiffe nicht auslaufen konnten.
Der Monat Februar 2003 ist der regenreichste Februar in der Geschichte der Balearen. Das hat das Meteorlogische Institut in Porto Pi bekannt gegeben. Am Wochenanfang hatte es am Kloster Lluc fast 200 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen. In Mallorcas Nordosten lagen die Wassermengen bei knapp 150 Litern.
03.01.2003
Die Ökosteuer wurde zum 1. Januar 2003 erhöht.
Der Megapark erhält noch eine Diskothek.
Das Oberbayern wird nicht geschlossen sondern renoviert. Geld hat gesiegt.
Das Latino hat im September 2002 nicht wieder geöffnet. Was dieses Jahr damit geschieht ist völlig schleierhaft.
01.11.2002
Arenals Bewohner planen gerichtliche Schritte gegen das Oberbayern
Eine Bürgerinitiative in Arenal lässt derzeit untersuchen, ob sie
gerichtliche Schritte gegen die Stadt Palma einleiten kann.
Bei dem Streit geht es um die Lokale Oberbayern und Regines, die seit
Jahren geöffnet sind. Nach Angaben der Bürgerinitiative verfügen diese
Lokale über keinerlei Betriebsgenehmigungen. Arenals Bewohner haben die
Stadtverwaltung wiederholt zu Massnahmen aufgefordert, aber
diese hat nie darauf reagiert.
12.07.2002
In den Hotels auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln, wurde der drohende
Streik abgewendet. Gewerkschaften und Arbeitgeber hatten sich gestern Abend
auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt.
05.07.2002
Der letzte Streik auf Mallorca ist noch nicht lange her (20.Juni 2002) und schon
planen die Gewerkschaften neue Streiks.
Mitten in der Hauptsaison
und zwar am 26. und 27. Juli sowie vom 5. bis 7. und 16. bis 18. August,
soll das Hotelpersonal streiken. Da der Organisationsgrad der Gewerkschaften
beim Hotelpersonal relativ gering ist bef&uumLrchtet man, dass Streikende
gewalttätig gegen Streikbrecher werden könnten.
Leider kann man als Urlauber bei diesen kurzfristig angekündigten
Streiks nicht viel unternehmen. Da man meist schon früh gebucht
hat, ist eine kurzfristige Umbuchung kostspielig. Das viele Urlauber jetzt
endgültig die Nase voll haben und sie wohl demnächst Spanien meiden werden,
scheint weder
die Gewerkschaften noch die sozialistische Insel-Regierung zu interessieren.
Die 38 Prozent weniger Besucher dieses Jahr scheint ihnen nicht zu genügen.
Ihr Plan, Urlaubsgäste vom spanischen Festland zu gewinnen, ist nicht
aufgegangen.
Schon im Winter haben nur noch wenige Hotels geöffnet. Dieses wird
sich auf den Sommer übertragen, wenn es so weitergeht.
28.06.2002
Mallorca ist nach wie vor eine schöne Insel. Ewige Streiks, Ecotase und
vor allen Dingen der "Teuro" halten viele deutsche Urlauber davon ab, die
Insel weiter zu besuchen. Einige Hotels berichten von ca. 38 Prozent Unterbelegung.
Nach dem 21. Juni soll es noch schlimmer geworden sein.
Man muss den Spaniern bescheinigen, daß sie bei der Preisauszeichnung
Fantasie walten lassen.
Hier einige Beispiele in den Restaurants.
Damit man nicht gleich merkt, daß die Preise verdoppelt wurden, enden sie
mit ungeraden Cent-Beträgen.
Wenn man nicht aufpasst, hat man übersehen, daß einige Restaurants jetzt
heimlich die Preise ohne Mehrwertsteuer auszeichen. Auch Beilagen, die im Dezember
noch zu den Gerichten gehörten, muss man jetzt separat bestellen.
Einfallslos finde ich aber den Trick, Pesetas in Euro umzuwandeln. Aus 650 Pesetas
wurden dann 6,50 Euro. Man hatte einfach einen Punkt innerhalb des Preises gesetzt
und Peseta überklebt.
Auch die Getränkepreise kennen nach oben keine Grenzen. Selbst in den
spanischen Bars (In Spanien ist jede Pinte eine Bar) in denen fast nur Einheimische
verkehren, kostet das billigste spanische Bier (o,2 l) 1,35 Euro. In den Hotels
ab 1,85 Euro. Die Preise für Sangria wurden einfach verdoppelt.
Aber nicht nur Touristen werden abgezockt, auch die einheimische Bevölkerung
leidet darunter. So kostet zum Beispiel bei C und A in Palma das gleiche Hemd
wie bei C und A in Wuppertal 17,95 Euro statt 12 Euro. Der Lebensmittel-Discounter
caprabo nimmt für Markenartikel wie "Wasa", "Lieken", "Kölln", "Milram",
"Schwartau" "Eduscho" oder "Zimbo" mehr Euro als jeder kleine Emma-Laden in Deutschland.
Beispiel: Eduscho Gala no.1 - 250 gramm 3,59 Euro, Rewe, Deutschland = 500 gramm
2,79 Euro!!!
Seit dem 1. Mai 2002 wird auf den Balearen die umstrittene "ecotasa"
(Ökosteuer) kassiert. Sie beträgt zwischen 0,25 und zwei Euro.
Einige Hotels wollen die "ecotasa" für ihre Gäste übernehmen
oder ihnen Gutscheine für Service-Leistungen oder Getränke anbieten.
Wer diese Vergünstigungen nicht erhält, sollte sich aber eine
unterschriebene Quittung aushändigen lassen. Wenn Spaniens
Zentralregierung mit ihrer Klage gewinnt, kann man die "ecotasa"
zurückfordern.
Theoretisch
In unserem Hotel mußten wir unterschreiben, daß wir die ecotasa
nicht akzeptieren und auch nicht bezahlen. Damit war für uns der Fall erledigt.
Andere Hotels gaben Getränkegutscheine oder garnichts.
Hütchenspieler sind eine Plage auf Mallorca. Werden sie erwischt müssen
sie ihre Geschäfte (Pappkartons) zertrümmern, das ist aber schon alles.
Wenn aber einer mal die Hütchenspieler anzeigt, ergeht es ihm wie jenem
Geschäftsmann.
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Morgens um 7 Uhr hatten unbekannte Täter eine Brandbombe
in einen Souvenirladen geworfen. Angeblich hat der Besitzer einen Hütchenspieler anzeigt.
Das ist nun das Ergebnis.
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Mallorca und seine Streiks
Am Mittwoch den 12. Juni streikten die Beschäftigten des Sóller-Zuges.
Etwa 2400 Urlauber waren davon betroffen. Neun Fahrten wurden gestrichen.
Die Bahngesellschaft bot den Passagieren Rückfahrten mit Autobussen an.
Grund: Wegen roter Zahlen in der Jahresbilanz von 2001 wurden betriebsbedingt
drei Kündigungen ausgesprochen. Über eine Verstaatlichung der Sóller-Bahn
kann erst im Jahre 2011 entschiden werden. Bis dahin läuft die für 100
Jahre erteilte Betriebsgenehmigung.
Am Donnerstag den 20. Juni fand ein Generalstreik in Spanien statt.
Es ging um das neue Arbeitslosengesetz. Aufgerufen zum Streik hatten
die spanischen Gewerkschaften "Comisiones Obreras" (CC.OO) und "Unión General
de Trabajadores" (UGT)
Kein Charterflugzeug konnte landen oder starten. An dem sonst ruhigen Flugtag
am Mittwoch wurden die meisten Fluggäste von Donnerstag bereits nach
Hause geflogen. Der Rest musste warten bis Freitag. Ein Chaos wie voriges
Jahr am Flughafen blieb aus.
Fast 90 Prozent aller Restaurants und Straßen-Cafes waren geschlossen.
Selbst Selbständige Geschäftsleute, die kein Personal beschäftigen,
nahmen an dem Streik teil.
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In Arenal begann der Zug der Streikenden an dem sich auf den
Weg nach Can Pastilla immer mehr beteiligten.
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In den Hotels zeigte der Streik unterschiedliche Wirkung. In einigen Hotels
gab es kein Essen und kein Zimmerservice, in anderen Hotels wurde auf Pappteller
serviert und in einigen Hotels lief alles normal weiter, allerdings wurde der
Service in ziviler Kleidung ausgeführt.
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Zwar in Zivil aber doch recht freundlich. Selbst der Koch (links)
arbeitet in Freizeitkleidung.
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Auch Manolo von der Rezeption führt seine Arbeit nur
in zivil aus..
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Seit dem Ende der Franco-Diktatur fand am 20. Juni der fünfte Genaralstreik
in Spanien statt. In den Jahren 1985, 1988, 1992, 1994 und 2002 gingen in ganz
Spanien Arbeiter und Angestellte auf die Straße. Hinzu kommen noch die
Streiks auf den Balearen zum Beispiel der Busfahrer wie im vorigen und diesem Jahr.
Wer also einen ruhigen Urlaub ohne Stress erleben will, meidet Spanien. Das
haben die Hoteliers jetzt gemerkt, aber eine Besserung ist nicht in Sicht.
Weniger Gäste, weniger Einnahmen. Weniger Einnahmen weniger Service.
Dann werden einfach vorhandene Klimaanlagen nicht eingeschaltet, Bars nicht besetzt und
die Gäste in die hauseigene Cafeteria umgeleitet.
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