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Die Baustellen 2001 |
Baustellen 2002 |
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Im Jahr 1999 wurden folgende Schwebebahnstationen neu gebaut:
Kluse, Adlerbrücke und Robert-Daum-Platz.
Folgende Stationen folgten im Jahre 2000.
Loher Straße, Pestalozzistraße und Döppersberg.
Im Jahr 2001 folgten:
Westende, Varresbecker Straße und Hammerstein.
Wie geht es im Jahre 2002 weiter?
Wochenende v. 25.-28. Januar 2002
Zwischen den Stationen Varresbecker Straße und Westende wurden die
Stützen 144 und 145 erneuert.
Wochenende v. 01. Februar bis 4. Februar 2002
An diesem Wochende wurde die Schwebebahnstation Wupperfeld demontiert.
Per Schwerlastkran wurden Teile des Bahnhofs herausgehieft, der größte
Teil des Bahnhofs wurde aber nach unten abgesenkt und am Boden demontiert.
Außerdem wurden Brücken und Stützen in der Nähe der Werther Brücke
ausgetauscht.
Wochenende von Freitag 15.02. bis Montag den 18.02.2002
An diesem Wochenende fuhren die letzten Schwebebahnzüge bereits um 12.25 Uhr
ab den Endhaltestellen ab. Aufwendige Montagearbeiten um mehrere Brücken und
Stützen in der Nähe des Schwebebahnhofes Landgericht, waren der Grund
für die längere Betriebspause. Am Montag den 18.02.02 konnte die Schwebebahn
ab 11.30 Uhr ihren Fahrbetrieb wieder aufnehmen.
Wochenende von Freitag 22.02. bis Montag den 25.02.2002
An diesem Wochenende fuhren die letzten Schwebebahnzüge um 19.20 Uhr
ab den Endhaltestellen ab. Neue Stützen und Brücken wurden im
Bereich des Bayergeländes erneuert und weitere vorbereitende Arbeiten
im Streckenverlauf. Am Montag den 25.02.02 nahm die Schwebebahn
ab 11.30 Uhr ihren Fahrbetrieb wieder auf.
Von Donnerstag den 28.2.2002 bis Dienstag den 5.3.2002 ruhte der
Schwebebahnverkehr länger.
Im Bereich der Station Wupperfeld wurden umfangreiche Arbeiten an Stützen
und Brücken vorgenommen. Dazu wurde ein extra großer Mobilkran
benötigt.
Der erhöhte Wasserstand der Wupper beeintächtigt den weiteren Ausbau
der Schwebebahn. Wegen der Wupperfluten lies sich der notwendige
Hochwasserschutz der Fundamente nicht installieren.
Am Wochenende fuhr die Schwebebahn daher nach dem regulären
Fahrplan.
Wochenende von Freitag 15.3. bis Montag den 18.03.2002
Der Ausbau der Schwebebahn ging weiter. Im Bereich des Bayer-Werkes erneuerten
die Montagefirmen die Stütze und Brücke 147. Zwischen Landgericht
und Haspeler Brücke wurden zwei Brücken (Nr. 297 und 298)
und Stützen (Nr. 296 und 297) ausgetauscht.
Am Freitag um 19.20 Uhr fuhren die letzten Schwebebahnzüge ab Vohwinkel
und Oberbarmen. Der normale Fahrbetrieb konnte am Montag ab 11.30 Uhr starten.
Am Wochenende vom 22.3.02 bis 25.3.02 fuhr die Schwebebahn nicht.
Die letzte Fahrt startete am Freitag (22.3.) um 19.20 Uhr jeweils von
den Endstationen in Oberbarmen und Vohwinkel.
In dieser Zeit wurden im Bereich des Bayergeländes, zwischen den Stationen
Varresbecker Straße und Westende die Brücke und Stütze 148
ausgetauscht. Im Bereich Alter Markt und Adlerbrücke wurden die Stützen
380 und 381 und die Brücke 381 erneuert.
Am Montag (25.3.) konnte die Schwebebahn ab 11.30 Uhr wieder zum Einsatz kommen.
Wochenende von Freitag 05.04. bis Montag den 8.04.2002
Der Ausbau der Schwebebahn ging weiter. Am Bayergelände wurde die Brücke
149 und am Hardtufer die Brücke 303 ausgetauscht.
Am Freitag um 19.20 Uhr fuhren die letzten Schwebebahnzüge ab Vohwinkel
und Oberbarmen. Der normale Fahrbetrieb konnte am Montag ab 11.30 Uhr starten.
Freitag 12.04. bis Mittwoch den 17.04.2002
Neues vom Ausbau der Schwebebahnstation Wupperfeld
Diesmal fuhr die Schwebebahn an 5 Tagen nicht.
Ab Freitagmorgen, den 12. April (eigentlicher Betriebsbeginn) bis Mittwoch 17. April
ruhte der Verkehr.
Es wurden die wegen Hochwassers im März ausgefallenden Arbeiten
im Bereich der Schwebebahn Sation Wupperfeld ausgeführt.
Dazu gehörten die Erneuerung der Brücken 444, 445 und 446 sowie
die Stützen 444 und 445. Dazu kam ein besonders großer Mobilrohrgitterkran,
der bis zur Höhe von 80 Meter ausgefahren werden kann,
zum Einsatz. Allein für den Transport dieses Kranes waren 16 LKW-Ladungen nötig.
Für diese umfangreichen Arbeiten reichte ein normales Ausbauwochende nicht.
Erst nachdem diese Arbeiten beendet wurden, konnte mit dem Neubau des Bahnhofes
Wupperfeld begonnen werden.
Am Mittwoch den 17. April 2002 kam die Schwebebahn ab 11.30 Uhr wieder
zum Einsatz.
Wochenende vom Freitag 19.04. bis Montag den 22.04.2002
Freitag ab 19.20 Uhr fuhren wieder die letzten Schwebebahnzüge ab den
Endstationen Vohwinkel und Oberbarmen. Danach begann wieder das
Ausbauwochenende.
Diesmal wurden die Stützen 308 und 309 sowie die Brückke 309 am Hardtufer
erneuert. Am Montag den 22.4.2002 ab 11.30 Uhr nahm die Schwebebahn
ihren Betrieb wieder auf.
Wochenende vom Freitag 26.04. bis Montag den 29.04.2002
Am Freitag fuhren ab 19.20 Uhr wieder die letzten Schwebebahnzüge ab den
Endstationen Vohwinkel und Oberbarmen. Danach begann wieder das
Ausbauwochenende.
Diesmal konzentrierten sich die Ausbauarbeiten auf der Barmer Strecke.
Zunächst wurde am Hardtufer (neben der Haltestelle Landgericht)
weiter gearbeitet. Es wurden die Stütze 307 sowie die Brücke 308
erneuert.
Die zweite Baustelle lag weiter östlich zwischen den Stationen
Adlerbrücke und Alter Markt. Hier wurden die Stütze 379 sowie
die Brücke 380 erneuert.
Am Montag den 29.4.2002 ab 11.30 Uhr konnte die Schwebebahn
ihren Betrieb wieder aufnehmen.
Wochenende vom Freitag 03.05. bis Montag den 06.05.2002
Am Freitag fuhren, wie immer am Ausbauwochende, ab 19.20 Uhr die letzten
Schwebebahnzüge ab den
Endstationen Vohwinkel und Oberbarmen.
Diesmal wurde am Hardtufer die Brücke 307 und die Stütze 306
erneuert.
Zwischen den Stationen
Adlerbrücke und Alter Markt wurden die Brücken 378 und 379
sowie Stützen 377 und 378 ausgetauscht.
Ab 11.30 Uhr am Montag den 06.05.2002 konnte die Schwebebahn
ihren Betrieb wieder aufnehmen.
Am Wochenende vom 10.5.02 bis 13.5.2002 fuhr die Schwebebahn wegen des
Stadteilfestes Barmen Live. Auch am darauf folgenden Wochenende, zu Pfingsten,
ruhten die Erneuerungsarbeiten.
Vom 24.-27. Mai 2002 wurde der Schwebebahnausbau fortgesetzt.
Wochenende vom Freitag 24.05. bis Montag den 27.05.2002
Am Freitag fuhren ab 19.20 Uhr die letzten
Schwebebahnzüge ab den
Endstationen Vohwinkel und Oberbarmen.
Die Baustellen verteilten sich auf das Bayergelände, (Austausch BrÜcken
und Stützen 155 und 156) sowie Hardtufer, Adlerbrücke und
und Alter Markt.
Am Hardtufer wurden die Brücken 305 und 306 sowie die Stütze 305 erneuert.
Zwischen Adlerbrücke und Alter Markt waren es die Brücken 376 und 377
sowie die Stütze 376.
Wochenende vom Freitag 14.06. bis Montag den 17.06.2002
Am Wochenende wurden neben der Schwebebahnstation Westende die Stütze
159 und die Brücke 160 erneuert.
Am Wochenende von Freitag den 21.6.bis Montag den 24.6.2002
wurden an folgenden
Stellen die Ausbauarbeiten fortgesetzt:
Zwischen Landgericht und Völklinger Straße wurde die Brücke und
Stütze 316 ausgewechselt.
Zwischen Adlerbrücke und Alter Markt werden die Stützen 387 und 388
sowie die Brücke 388 ausgewechselt. Wegen des Bleicherfestes, Hörerfestes
an der Kluse und Drachenbodenfest erfolgten 10 Tage keine
Ausbauarbeiten mehr.
Wochenende v. 5.7.02 bis 8.7.02
Am Freitagabend 5.7.2002 verliesen die letzten Züge der Schwebebahn
die Endstationen Wuppertal-Vohwinkel und Wuppertal-Oberbarmen um 19.20 Uhr.
Zwischen Alter Markt und Adlerbrücke und am Hardtufer wurden je eine
Stütze und eine Brücke erneuert.
Am Montag den 8. Juli 2002 ab 11.30 Uhr verkehrte die Schwebebahn wieder
fahrplanmäßig.
Ab 09.07.02 stand die Station Wupperfeld den Fahrgästen wieder zur
Verfügung. Die Arbeiten sind allerdings noch nicht abgeschlossen.
Es muss noch viel daran gearbeitet werden.
Auch am Wochenende vom 12. bis 15. Juli
wurde der Fahrbetrieb wegen
Ausbauarbeiten eingestellt.
Öhligsmühle
Das Brückenteil der Ohligsmühle wurde in dem französischen
Privinzstädtchen Sarralbe gebaut. Das Brückenteil selbst wiegt
130 Tonnen und die Spannweite liegt bei 92 Metern. Etwa 3800
konische Bolzen halten den Überbau zusammen.
Die Stützen die den Überbau halten, sind 20 Meter lang. Um
den Überbau dorthin zu heben, wo er die nächsten 100 Jahre
stehen soll, wird ein 800 Tonnen Raupenkran benötigt.
Zeitplan für die Ohligsmühle
Nach der ersten Vormontage Mitte Mai wurde ab dem 24. Juli drei Tage lang der
Raupenkran zwischen der Fußgängerbrücke
und dem Überbau in Stellung gebracht.
Vom 19. Juli bis zum 26. Augst dauert dieses Jahr die Sommersperrung.
Der Terminplan für die anvisierten Bauarbeiten lautete wie folgt:
Überquerung der Bundesstraße B 7, Bundesallee im Bereich
der Ohligsmühle.
Vom 24. bis 27.7.2002 wurde ein 800 Tonnenkran aufgebaut.
Ab 27.7.02 ab 8 Uhr wurde dann der alte Überbau abgebaut. Dies wurde bis zum 28.07.02
gegen 13 Uhr erledigt.
Anschließend wurde vom 3.8.02 (1 Uhr) bis zum 4.8.02 (13 Uhr) der neue Überbau
montiert.
Im Anschluss erfolgte die Demontage des Riesenkrans.
Wendeanlage am Zoo.
Am Bahnhof Zoo-Stadion befand sich eine Wendeanlage die bei Fußballspielen
des Wuppertaler Sport Vereins (WSV) eine öftere Zugfolge in den Osten Wuppertals
ermöglichen sollte. Nach dem der WSV sportlich nicht mehr die 1. Geige
spielt, aber auch wegen technischer Mängel, wurde die Wendeanlage
außer Betrieb gesetzt und wurde jetzt endgültig abgebaut. Bereits am
19.07.02 wurde der Kran für die Domontage der Wendeanlage aufgebaut und ab 21 Uhr
konnten die Abbauarbeiten der Drehbühne beginnen. Ab 23. Juli wurden dann
alle Gerüstteile rund um die Wendeanlage erneuert.
Station Sonnborner Straße
Ab dem 12.7.02 wurde mit dem Entfernen der Dachflächen begonnen.
Bis zum 21.7. waren die Stützen und Brücken der Station ausgebaut.
Am 24.7.02 begann dann der Aufbau der Portalrahmen 83 und 84. Vom 28.7.02
auf den 29.7.02 wurde dann die Brücke 84 eingehoben.
Die Arbeiten an der Bahnsteigebene wurden vom 31. Juli bis zum 2. August vorgenommen.
Von Samstag den 10.8.02 ab 16 Uhr bis Mittwoch 14.8.02 15 Uhr,
war aus Osten das
Einbiegen in die Siegfriedstraße nicht möglich. Die Hubertusallee war in
Richtung Sonnborner Straße für 3 Wochen gesperrt.
Es wurde das Schwebebahngerüst von der Haltestelle Zoo bis über die Siegfriedstraße
ausgewechselt.
Vier neue Schwebebahnbrücken für den Überbau Ohligsmühle wurden
in der Zeit von Sonntag 18. August 1 Uhr nachts bis 13 Uhr mittags antransportiert und
mit Hilfe von zwei Kränen montiert. Daher war die Ohligsmühle
von Freitag den 16. August 2002 ab 20 Uhr bis bis Sonntag den 18. August mittags 13 Uhr
voll gesperrt.
Der Schwebebahnhof Sonnborn wurde bereits zum 26. August 2002 fertig gestellt.
Entgegen dem ursprünglichen Plan der Fertigstellung zum 2. September wurden die
Arbeiten schon eine Woche früher abgeschlossen. Am Montag (26.8.02) feierten
die Einzehändler mit bunten Luftballons ein kleines Fest zur Wiederinbetriebnahme
der Haltestelle Sonnborner Straße.
Der etwa 100 Tonnen schwere Stahl der neuen Haltestelle hatte zuvor bereits
eine beachtliche Reise hinter sich. Der aus Salzgitter stammende Stahl
wurde zum Verschweißen
nach Kärtnten gebracht bevor es zum Verzinken nach Italien ging. Nach der
Beschichtung in der Steiermark wurde er zur Montage nach Wuppertal transportiert.
Wochenende vom 6. September bis 9. September 2002
An diesem Wochenende wurde der Bahnhof Zoo/Stadion demontiert.
Auch in Barmen wurde gearbeitet. Die Stütze und Brücke 389, kurz vor dem "Alten Markt",
wurden erneuert.
Vom 4. Oktobert bis zum 4. November 2002 ist die Herbstsperrung.
In diesen 4 Wochen wird an verschiedenen Streckenabschnitte gearbeitet.
Zwischen Landgericht und Völklinger Straß:e werden 5 Stützen und
Brücken ausgetauscht. Weiter geht es auch vor den Stationen Alter Markt
und Werther Brücke.
Am Stadion/Zoo laufen die Vorbereitungen zum Austausch des Gerüstes und Neubau der
Station.
Am Freitag den 11.10.02 ab 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr,
wurde die Hubertusallee am
Schwebebahnhof Zoo, zur Einbahnstraße von der Siegfriedstraße
in Richtung Kaiser-Wilhelm-Allee, damit der Autokran für den Schwebebahnausbau
wieder abgebaut werden konnte.
Das Hardtufer war von Samstag 12.10.02, 14.00 Uhr bis Montag den 14.10.02, 5.00 Uhr
wegen Arbeiten am Schwebebahngerüst für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Ab der Einmündung Völklinger Straße bis zum Arbeitsamt, konnte die Hühnefeldstraße
als Sachgasse befahren werden.
Der 5,8 Millionen Euro teure Bahnhof Wupperfeld ist noch immer nicht
richtig fertiggestellt. Eine Firmenpleite ist dafür verantwortlich.
Auf die Aufzüge soll man noch Wochen warten. Lieferprobleme gibt es auch
bei dem Material fürs Treppenhaus. Die wuchtigen Fassadengerüste sollen jedoch
bis Mitte September abgebaut werden. Spätestens zum 4. November 2002 soll
aber die Station endlich ganz fertig sein.
Am Wochenende vom Samstag 2.11. bis Montag den 4.11. kam es am Zooviertel
zu Verkehrsbehinderungen wegen eines 39 Meter langen Schwertransportes zur
zur Schwebebahnstation Zoo / Stadion.
Seit Montag den 4.11.2002 fuhr die Schwebebahn wieder. 93 Prozent der
12.260 Meter langen Strecke sollen inzwischen fetig gestellt sein.
An den drei Wochenenden (jeweils von Freitag den 8.11./15.11./22.11.) wurden die
Hilfsgerüste in der Wupper entfernt und
an der Station Zoo / Stadion weiter gearbeitet.
Seit 14.12.2002 steht die "neue" Schwebebahnstation Zoo/Stadion den
Fahrgästen zur Verfügung. Die langen Umwege nach Sonnborn oder
Varresbeck haben damit ein Ende.
Neue Termine für das Jahr 2003
In den Herbst- und Sommerferien ist wieder eine Vollsperrung vorgesehen, ansonsten soll
der Schwebebahn-Verkehr nur an sieben Wochenenden ruhen und durch den Schwebebahn-Ersatzverkehr
ersetzt werden.
Folgende Wochenende sind vorgesehen:
4.-5. Januar, 8.-9. Februar, 12.-13. Juli, 19.-20. Juli, 26.-27. Juli, 13.-14. September und vom
11. bis 12. Oktober 2003.
Sommerpause: 1. August bis 8. September 2003
Herbstpause: 17. Oktober bis 3. November 2003
Wegen Signalarbeiten musste die Schwebabhn am Wochenende vom Freitag den 3.1. bis
Montag den 6.1.2003 pausieren.
Am Wochenende 8. und 9. Februar fuhren statt der Schwebebahn die Schwebebahn-Express Busse.
In diesen zwei Tagen hatten Ingenieure den Überbau der Schienen am alten Markt vermessen.
An folgenden Terminen folgten weitere Ausbauten der Schwebebahn.
Samstag 05.07. bis Sonntag 06.07.2003
Wegen der Ausbauarbeiten ruhte der Schwebebahnbetrieb am Samstag, 19.07., und Sonntag, 20.07.2003. Der SchwebebahnExpress bedient die Ersatzhaltestellen zwischen Vohwinkel und Oberbarmen. Ab Montag, 21.07., fuhr die Schwebebahn wieder nach dem regulären Fahrplan.
Am Samstag den 26.7.2003 feierte man am Schauspielhaus das "Lampenfiber-Fest". Eine Mischung aus
Artistik und Comedy, Jazz und Popp. Die eigentlich geplante Lichtwelle am Schwebebahngerüst war
misslungen. Am 8. September soll die Lichtwelle, aber diesmal zugunabhängig, endlich stehen.
Schade nur, dass zu diesem Fest die Schwebebahn nicht fuhr. Wie schon des öfteren bei Veranstaltungen.
Zur Zeit sind über 97 Prozent des Fahrweges fertig. Nun sind noch einige Bahnhöfe mit den dazugehörigen
Fahrwegteilen an der Reihe. Am alten Markt wird der bestehende Überbau verstärkt. Während der Sommersperre
soll der Bahnhof Bruch erneuert werden. Mit den behelfmäßigen Treppenhäusern wird bereits
im Frühjahr begonnen.
Die Neubauarbeiten für die Schwebebahn-Station Bruch begannen am Montag den 10. März 2003
mit den Arbeiten für die neuen Treppenhäuser und der Fundamentverstärkung. Etwa 8 Monate
soll die gesamte Bauzeit betragen.
Wegen der Bauarbeiten war es erforderlich, dass die Kaiserstraße ab Stackenbergstraße
in Richtung Bissingstraße als Einbahnstraße eingerichtet wurde. Es erfolgte eine weiträumige Umleitung ab
Kaiserplatz über Gräfrather Straße und Westring. Der Abriss der alten
Schwebebahn-Station Bruch erfolgt während der Sommerpause.
Inzwischen sind bereits am 15. Juli die Gerüststützen am Schwebebahnhof Alter Markt eingerüstet
und verkleidet. Auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern ist bis zum Ende der Sommer-Ausbau-Phase,
ein neuer Anstrich fällig.
Am Wochenende (Samstag, den 26.07., und Sonntag, den 27.07.)
fiel der Vorhang für die Schwebebahnstation Bruch. Die Demontage der Station begann am Freitag nach Betriebsende (letzter Stop 23.19 Uhr). Auch an diesem Wochenende blieb die Schwebebahn in ihrem Depot.
Um die Kunden in ihrer Mobilität nicht zu sehr einzuschränken, boten die WSW einen Shuttle-Service an. Der Shuttle-Bus fuhr von Montag, den 28.07., bis Freitag, den 01.08.2003, zwischen den Stationen Hammerstein und Bruch.
Sommer-Ausbaupause vom 2.August 2003 bis 8. September 2003
Nachdem in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien der Schulen begonnen hatten, wurde ab Samstag den 2.8.2003
der Schwebebahnbetrieb wegen der Sommer-Ausbaupause eingestellt.
Fünf Wochen dauerte die Einstellung
des Fahrbetriebes bis am Montag den 8. September die ersten Schwebebahn Züge ihre Depots wieder verließen.
Nach Beendigung der Ausbauarbeiten ist seit 8.9.03 abends die Lichterwelle ,auf dem ersten Teilstück an der Kluse,
zu sehen. Diese Lichtwelle wird ausgelöst von den an- und abfahrenden Bahnen.
Am 7. September 2003, eine Woche früher als geplant, konnten die Wuppertaler Stadtwerke die Abnahme
an der Baustelle Bruch vornehmen. Die Station Bahnhof Bruch ist fertig.
Allerdings werden die Aufzüge an der Station erst später in Betrieb genommen da man Schwierigkeiten
(Wie auch schon bei anderen Stationen) mit dem Vertragspartner hat. Der Bahnhof Bruch ist auf der ganzen Länge überdacht und entspricht in etwa dem Bahnhof Hammerstein.
Insgesamt wurden während der Sommer-Ausbauphase an drei Bahnhöfen gearbeitet.
Da aber die Arbeiten durch die ausführende Baufirma an der Station Vohwinkel nicht rechtzeitig abgeschlossen
wurden, gab es in Vohwinkel in der Sommerpause keine Montage. Frühestens während der
Herbstferien können also dort die weiteren Montagen erfolgen.
Eine weitere Station war Ohligsmühle. Dieser Bahnhof wurde verbessert durch breitere Treppen und
der Installation eines Aufzuges. Ausserdem erhielt der Bahnhof eine neue Verglasung. Ein neuer Anstrich
in den Farben blau und grau soll nun zur Verschönerung beitragen. Bis zum 2. November ist daher kein
Halt an der Station Ohligsmühle möglich.
Am Alten Markt wurde am Überbrückungsbauwerk der Station gearbeitet. Außerdem werden Flüsterschienen
eingebaut und zum Korrosionsschutz einer Fläche von 15.000 Quadratmetern Lackierungen angebracht.
Von Samstag den 13.09. bis Sonntag den 14.09.2003
erfolgte der weitere Schwebebahnausbau
Am Samstag, 11.10., und Sonntag, 12.10.2003,
stand die Schwebebahn noch einmal still. An beiden Tagen verkehrten die Schwebebahn-Express-Busse zwischen Vohwinkel und Oberbarmen. Ab Montag früh 5.20 Uhr fuhr die Schwebebahn wieder wie gewohnt.
Die ursprünglich angekündigte fünfwöchige Herbstsperrpause verkürzte sich nunmehr auf die Herbstferien zwischen dem 18. Oktober und 2. November 2003.
Ursache für diese Verkürzung ist die erneute
Verzögerung mit dem Neubau der Endstation Vohwinkel.
Bereits in den Sommerferien sowie einer weiteren zweiwöchigen Sperrpause während der Herbstferien, sollte die Haltestelle Vohwinkel und die dazugehörige Tragekonstruktion erneuert werden. Diese Termine wurden aber
von dem beauftragten Stahlbauunternehmen abgesagt und sollten in einer verlängerten Herbstsperrpause durchgeführt werden.
Da nach dem derzeitigen Stand der Vorbereitungen, insbesondere der Zustand der vorzufertigenden Großbauteile für die Haltestelle, kein erfolgreicher Einbau und eine fristgerechte Beendigung der Arbeiten zu erwarten ist,
wurden die Arbeiten in Vohwinkel verschoben.
Um den Schwebebahnbetrieb in der Vorweihnachtszeit sicherzustellen, wollte man keine unabsehbaren Risken eingehen.
Wann die Arbeiten in Vohwinkel stattfinden können ist zur Zeit auch noch nicht absehbar.
Die letzte Ausbaupause in diesem Jahr begann am Samstag, 18.10., und dauerte bis zum 2.11.2003. In der Weihnachtszeit steht die Schwebebahn uneingeschränkt zur Verfügung.
An der Haltestelle Ohligsmühle wird bis Ende November gebaut, bevor sie wieder benutzt werden kann.
Es fehlen noch die behindertengerechten Fahrstühle.
Seit Montag den 3.11. 2003 fährt die Schwebebahn wieder.
In Vohwinkel müssen die Fahrgäste weiterhin den engen Notbehelfs-Aufgang benutzen da
die Firma Stahlbau Igler GmbH, Dortmund, die mit dem Neubau einschließlich Tragekonstruktion und
Hofanlage beauftragt ist, am 23.10.2003 Insolvenz angemeldet hat.
Zuständig war die Firma Igler auch für die Sattionen Wupperfeld und Zoo/Stadion. Wobei bei der
Station Zoo/Stadion noch Restarbeiten ausstehen, die aber nicht betriebs- oder sicherheitsrelevant sind.
Wie es mit dem Neubau der Schwebebahn-Endhaltestelle Wuppertal-Vohwinkel weitergeht, steht in den Sternen.
Nachdem die Landesmittel ausbleiben stoppen die Stadtwerke den weiteren Schwebebahn-Umbau.
Die Klärung zur Bewilligung der Landesmittel zwischen Landesrechnungshof und
Bezirksregierung wird sich bis Anfang 2004 hinziehen. Dann ist es aber für die Planung für
2004 zu spät. Aus diesem Grunde wird es im Jahre 2004 auch kein Stillstand der Schwebebhan
geben.
Bis jetzt sind 95 Prozent der Strecke und 16 von 20 Bahnhöfen fertig. Bei den Bahnhöfen Oberbarmen,
Völklingerstrassse und am Landgericht bleibt zunächst alles beim alten.
Wie es mit dem Endbahnhof Vohwinkel weitergeht hängt davon ab, ob mit dem Insolvenzverwalter
der Stahlbaufirma Igler eine Lösung gefunden werden kann.
11.03.2004 eisige Kälte herrschte an diesem Donnerstag als sich die Lichtwelle
der Schwebebahnbeleuchtung problemlos am Schauspielhaus präsentierte.
Durch Aufspielung neuer Software konnten vor wenigen Tagen die letzten Macken beseitigt werden.
Nun funktioniert die Beleuchtungswelle auch bei Gegenverkehr. Die Gerüstbeleuchtung wechselt
bei herannahender Schwebebahn von weiß zu blau.
In den Jahren 2004 und 2005 bleiben dann noch die historischen Bahnhöfe Werther Brücke, Völklinger Straße
und Landgericht übrig. Außerdem soll noch die Stütze 100 in Sonnborn erneuert werden.
Von Montag den 5. April bis Samstag den 24. April 2004 bleibt die Schwebebahnhaltestelle
Ohligsmühle gesperrt. Die am 1. August 2003 begonnenden und wegen des Vorweihnachtsverkehrs
ab 29. November 2003 unterbrochenen Arbeiten werden fortgesetzt. Fertiggestellt werden die Bodenbeläge
auf der Verteiler- und Bahnsteigebene und dem Zwischenpodest sowie Restarbeiten an der Bahnhofsfassade.
Fertig wird der Bahnhof Ohligsmühle mit diesen Arbeiten jedoch nicht. Der Aufzug fehlt noch und kann,
wegen der europaweiten Neuausschreibung des Aufzugsauftrages, erst im Spätsommer oder Herbst
montiert werden.
Immer wieder gab es Schwierigkeiten mit den Aufzugfirmen so auch bei der Schwebebahnstation Bruch.
Wann dort endlich etwas geschieht steht in den Sternen.
02.04.2004
Statt einer Zahlung, der bereits von den Wuppertaler Stadtwerken vorfinanzierten 100 Millionen Landesförderung,
erhielten die Stadtwerke einen Rückforderungsbescheid der Bezirksregierung in Höhe von 15 Millionen Euro
zuviel gezahlter Fördermittel. Angeblich seien Mittel in dieser Höhe zweckentfremdet worden.
23.04.04
Neues Drama um den Schwebebahnausbau.
Nachdem die Bezirksregierung (statt der bisher genannten 15 Millionen Euro)
ihre Forderung der Rückzahlung, wegen Zweckentfremdung, auf 11 Millionen Euro plus Zinsen festgelegt hatte,
kommen jetzt neue Rückforderungen des Landesrechnungshofes in Höhe von 100 Millionen Euro auf den Tisch.
Ganz zu schweigen von den erhofften 120 Millionen Euro die die Wuppertaler Stadtwerke auf Grund ihres
Änderungsantrages erwartet haben.
Ursprünglich sollte der Schwebebahnausbau 225 Millionen kosten. Davon hatte Landesförderung ca. 185 Millionen
Fördergelder zugesagt.
Bis zum Jahre 2000 ist eine Kostensteigerung auf 394 Millionen eingetreten. Darauf stellten die Wuppertaler Stadtwerke
einen Änderungsantrag. Über die Bewilligung dieses Antrages wurde nur mündlich verhandelt. Es liegt also nichts
schriftliches vor.
Wie soll es jetzt weitergehen? Folgende Erneuerungen stehen noch an:
Wann die Aufzüge für die Stationen Bruch und Ohligsmühle installiert werden ist noch völlig unklar.
An der Endhaltestelle Vohwinkel müssen neben Arbeiten am Gerüst auch das Vorfeld der Wagenhalle erneuert werden.
An dem Übergang von der Land- zur Wasserstrecke (Stütze 100) müssen noch 10 Brücken erneuert werden.
Unklar ist auch der Umbau der Stationen Landgericht, Völklinger Straße und Werther Brücke mit jeweils
drei zu erneuernden Brücken.
Auch die Erneuerung der Endstation Oberbarmen mit ihrer Wagenhalle steht noch aus. Außerdem muss dort auch noch das gesamte Gerüst ausgetauscht werden.
Alles über die Chronologie der Finanzierung
Station Völklinger Straße ab 9. Mai 2004 gesperrt.
Aus Sicherheitsgründen muss trotz Umbaustopp an der Station Völklinger Straße
gearbeitet werden. Es sind wichtige Konstruktionsteile zu erneuern die keinen
Aufschub zulassen.
Aus diesem Grunde bleibt die Station Völklinger Straße von Sonntag den 9. Mai bis
einschließlich Freitag den 21. Mai gesperrt.
Im Streit um die Landesförderung des Schwebebahnausbaus ist am 28.10.2004 eine grundsätzliche
Entscheidung gefallen. Vom Land sind jetzt noch 100 Millionen zu erwarten. Aber die zugesagten
100 Millionen werden nicht sofort fließen. Dem Vernehmen nach werde die Förderung über einen
Zeitraum von bis zu 10 Jahren gestreckt.
Die Stadtwerke Wuppertal hatten 220 Millionen gefordert. Bis zum Abschluss der Ausbauarbeiten
müssten die Stadtwerke etwa 120 Millionen Euro zusätzlich finanzieren. Dies ist den Stadtwerken nicht möglich
da sie bereits schon jetzt, im Hinblick auf die erwartete Förderung, mehr als 100 Millionen Euro
vorfinanziert haben.
Damit ist schon heute sicher: Die Schwebebahn wird so schnell nicht fertig gestellt werden.
Von Samstag, den 20.11.2004 ab cirka 19 Uhr bis Montag, den 22.11.2004 zu Betriebsbeginn,
war der regelmäßige Schwebebahnbetrieb unterbrochen und anstelle der Schwebebahn fuhr der Schwebebahn-Express.
Im Bereich der Ankerstütze 97 in Sonnborn tauschten Arbeiter Gerüstteile aus. Die Reparaturen
an der Altkonstruktion ließen sich nicht aufhalten da der Umbau nach wie vor auf unbestimmte Zeit ruht.
Dies sind Zusatzkosten die bei einem Weiterbau nicht angefallen wären.